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Allgemein
Neues Projekt von uns: Aktives Tiergedenken
Geschrieben:

Um einen Gnadenhof finanzieren und fortführen zu können muss man sich immer mal etwas einfallen lassen. Das haben wir getan und eine Plattform für eine aktive Tiererinnerung und ein stilvolles Tiergedenken ins Leben gerufen:

Animapet.de – Tiergedenken mit Stil und Herz

Animapet.de bietet Dir die Möglichkeit eine stilvolle Erinnerungsseite für Dein verstorbenes Tier im Internet anzulegen, kostenlos oder mit Pro-Funktionen.

Eine individuell gestaltbare Gedenkseite mit Fotos, einem Video, einem Gedenkspruch und weiteren Features sorgt dafür, dass Dein Tier nicht vergessen wird.

Es können Kerzen für Deinen Liebling angezündet, Kondolenzen geschrieben, Blumensträuße und Umarmungen gesendet werden…

In einem virtuellen Erinnerungsland kannst Du einen Gedenkort buchen und Spielfreunde für Dein Tier aussuchen. https://animapet.de/gedenkorte-im-regenbogen-blumen-land/

Dein Tier ist nicht vergessen, es lebt weiter…

Animapet.de ist eine Plattform für liebevolles und würdevolles Tiergedenken. Tierhalter können dort für ihre verstorbenen Lieblinge persönliche Gedenkseiten erstellen und Erinnerungen dauerhaft bewahren. Die Einnahmen des Projekts unterstützen zudem den Gnadenhof Brödel in Melle.

Auf Animapet.de können Menschen ihren verstorbenen Haustieren einen persönlichen digitalen Gedenkort schaffen. Sie können Erinnerungen an ihr Tier festhalten, Bilder und Informationen teilen und so einen Ort gestalten, an dem ihr tierischer Begleiter dauerhaft in Erinnerung bleibt. Außerdem können Besucher die Gedenkorte anderer Tiere entdecken und Anteil an ihren Geschichten nehmen.

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Die Klimaerwärmung fordert ihren Tribut
Geschrieben:

Zahlreiche Wiesen sind völlig ausgedorrt, wir füttern mittlerweile schon Heu zu, damit unsere Schafe etwas zu Fressen haben. Etliche Bäume kämpfen…wir wässern so gut wie möglich. Einige Teiche sind komplett ausgetrocknet.

Aber es ist nicht alles hoffnungslos: Einige angelegte Teiche wurden gezielt mit Sträuchern und Baumbestand angelegt. Letztere sind so hoch, dass die Verschattung die Verdunstung ganz gut im Griff hat. Es sind wertvolle Oasen in einer ausgetrockneten Landschaft. Und viele Beerensträucher und Obstbäume sorgen für Nahrung. Immerhin. Ja, und die Schweinchen (sie können nicht schwitzen) erhalten Wassergruben und Bademuscheln mit Extra-Wasser.

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Unsere Tiere leisten Schwerstarbeit
Geschrieben:

Richtig gut machen es die Schafe und Ziegen. Durch Flächen, die in Teilen schon Ansätze der Verbuschung zeigen, wühlen sich unsere Paarhufer hindurch. Streuobstwiesen, Blühwiesen, alles kein Problem. Die Obstbäume haben teilweise schon Höhen von 8-9 Metern erreicht und tragen herrlich viele Früchte. Am Standort „Schürenort“ ist eine Truppe von 4 Schafen mit der Beweidung überfordert gewesen. Also wurden noch 2 Großschafe hinzugesiedelt (Schafi und Fussel). Morgen folgt noch Lykka hinzu. Und unser Schweinchen „Dodi“ (mittlerweile etwa 16 Jahre alt) hat sich mit einer Hühnerfeder geschmückt 🙂

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Gestern ging es zur Tierärztin
Geschrieben:

Gestern früh ging es mit Stina zur Tierärztin. Eine gründliche Untersuchung folgte, Blut wurde abgenommen. Sie hat diverse Spritzen bekommen (eine Aufbauspritze, ein Schmerzmittel, ein Antibiotikum). Die Blutanalyse erbrachte einen Verdacht auf eine Leberentzündung.

Sie wird nun intensiv weiterbehandelt und hat ein eigenes Gehege bekommen, damit sie nicht gestört wird. Sie ist sehr sehr schwach und es ist ernst, aber sie kämpft. Zudem erhält sie einen Pansenstimulator und das beste Futter, das man sich vorstellen kann. Auch heute früh (14.7.) hat sie immerhin ein bisschen Kraftfutter zu sich genommen.

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Ziege Stina ist krank
Geschrieben:

Die kleine Ziegenoma Stina (mittlerweile ca. 13 Jahre alt) ist aktuell erkrankt. Sie hat sich von der Herde abgesondert, hat stark abgenommen, ist sehr entkräftet. Teilweise schafft sie es nicht mehr alleine aufzustehen. Morgen geht es zur Tierärztin. Das schaffen wir schon, Stini 🙂

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Schmetterlingsmagneten
Geschrieben:

Auf einer unserer Flächen hat sich Oregano wild angesiedelt (keine Ahnung, wo der herkommt). Auf einer mittelgroßen Pflanze finden sich bis zu 30 Individuen des Ochsenauges. Der kleine Feuerfalter ist unterwegs und es blüht in allen Farben. Sogar ein Exemplar der Kronen-Lichtnelke strahlt in knalligem Rot.

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Alter Schwede! Was für ein Stress! Es ist geschafft!
Geschrieben:

Uff…das war Stress total. Teilweise haben wir zuletzt nachts geschoren, die letzten Tage immer auch schon direkt bei Sonnenaufgang. Wir machen das noch per Hand, mit einer klassischen Schafschere. Schnipp, Schnapp, Wolle ab. Heute hat Schaf Nummer 17 seine Wolle verloren. Jetzt sind alle versorgt! Gottseidank! Und ein bisschen stolz sind wir auch.

Morgen wird es brüllend warm, ehe es dann ab Donnerstag, Freitag brutal wird. Es musste unbedingt verhindert werden, dass noch einzelne Tiere ihr Winterfell hätten. Das wäre lebensbedrohlich geworden.

Die Wolle setzen wir ab Herbst für Baumpflanzungen ein. Einzelne Tiere haben wir zudem auf Verschattungsflächen umgesiedelt. Z.B. am „Schürenort“. Dort hat sich eine riesige Population des Blutweiderich angesiedelt. Wird jedes Jahr mehr. Ein Hochgenuss für Augen und Insekten. Einige unserer Schafe sorgen nun dafür, dass sich der Bewuchs auslichtet und nächstes Jahr weiter verbreitert.

Ja, und die geschaffenen Feuchtbiotope sind maximal lebenswichtig für so viele Tierchen geworden. Ohne zusätzliche Wasserquellen wird es ganz bedrohlich in den nächsten Wochen.

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Schafschur – Morgen geht es weiter an der Eisenbahnstraße
Geschrieben:

Wir scheren im Akkord. Alle Standorte (bis auf die Eisenbahnstraße) sind geschafft. Sommerkleider für die lieben Schafe. Die Hitze ist brutal, mit so viel Wolle, das will man nicht erleben. Morgen früh geht es an der Eisenbahnstraße weiter.

Die Schweinchen-Omas, die noch bei uns leben, erhalten tiefgekühltes Obst. Sie lieben das. Und wie man sieht: Auch die Insekten brauchen kühles Nass. Es hilft z.B. mit Solarpumpen Steine zu benetzen oder feuchte Lehmstellen bereitzustellen. Die Solarpumpen reichern die Gewässer zudem mit Sauerstoff an. Ein Kleinteich, der sehr viel von Gänsen und Enten eutrophiert wird, kann das gut gebrauchen. Ist schon eine ziemliche Plörre im Augenblick. Da helfen auch sauerstoffanreicherndes Schilf und andere Wasserpflanzen nicht. Naja, ist zum Glück das einzige Wasserbiotop (von angelegten 7 Stück), das ziemlich am Kämpfen ist.

Heute noch jede Menge Regio-Blühwiesensaatgut ausgesät. Ist zwar schon sehr spät im Jahr, aber einige Flächen erhalten ein „Upgrade“. Auf sandigen Kahlstellen, mit Hilfe unserer Tiere, werden punktuell sehr blumige Areale im nächsten Jahr blühen.

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Maßnahmen gegen die Hitze
Geschrieben:

Wieder einige Schafe geschoren, weitere folgen. Die Tierchen freuen sich, dass es etwas kühler wird, wenn die Wolle ab ist.

Und unsere Ponys wurden in einen Verschattungsbereich umgesiedelt. Hier bekommen sie sogar zweimal am Tag vorsichtig (damit es keinen Kälteschock gibt) Sprühregen mit dem Wasserschlauch. Sie mögen das sehr.

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Es blüht in allen Farben, und summt und brummt
Geschrieben:

Unsere Schafe und Ziegen leisten einen tollen Job, sie sorgen jedes Jahr wieder dafür, dass die Blühwiesen in voller Pracht blühen. Wenn man Zeitpunkt, Zeitraum und Besatzdichte der Beweidung berücksichtigt und etwas steuert, dann sind die Tiere echte Vielfaltsmultiplikatoren.

Mittlerweile jedoch sind einige der Tiere schon urmelalt. 2 Schafe und 2 Ziegen haben immer mal wieder Arthroseschübe. Wenn es soweit ist, dann werden sie natürlich entsprechend behandelt, damit sie schmerzfrei weiden können. Blühwiesen müssen bekannterweise gepflegt und geschnitten werden (die Vielfalt kann sich dann viele viele Jahre halten), andernfalls verlieren sie einen Großteil ihres Artenreichtums schon nach einem Jahr.

Auf den Bildern: Schafskabiose, Wilde Stiefmütterchen, Traubenkropf-Leimkraut, Glockenblumen, Kamille (riecht herrlich) und: Acker-Minze. Es durftet wie in einem Kräuterladen.

Ja, und wenn man sich bemüht, dann kriegt man auch seine Einfahrt artenreich. Etwas Erde, etwas Sand, etwas Saatgut…Et voila 🙂